Medizinrechts-Beratungsnetz ab Mai auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Neuer kostenfreier Service steht Ärzten und Patienten offen

Die gemeinnützige Stiftung Gesundheit bietet ab Mai 2003 auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kostenlose Erstberatungen in Medizinrechtsfragen an ­ beispielsweise bei Konflikten zwischen Ärzten und Patienten, aber auch bei Problemen mit Kranken-, Renten- und Pflegeversicherungen. Dazu hat die Stiftung erfahrene Rechtsanwälte ausgewählt. Unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 ­ 0 73 24 83 (Mo-Fr 9-17 Uhr) kann man sich einen Beratungsschein für den nächstliegenden Vertrauensanwalt ausfertigen lassen.

Die kostenlose Erstberatung bei einem der Vertrauensanwälte der Stiftung Gesundheit dauert etwa eine halbe Stunde. Dabei wird unter anderem geklärt, ob und welche juristische Dimension der Konflikt hat, welche Möglichkeiten der Einigung es gibt, welche weiteren Beratungsangebote offen stehen, welche Kosten und Laufzeiten eine Klage hätte und welche weiteren Schritte im individuellen Fall sinnvoll sind.

„Die Studie in Zusammenarbeit mit der Universität Kiel, die das Medizinrechts-Beratungsnetz seit 1. Juli 2000 begleitet, hat gezeigt, dass ein qualifiziertes Konfliktmanagement oft für alle Beteiligten Kosten und Ärger minimieren kann,“ sagt Dr. Peter Müller, Sprecher der Stiftung Gesundheit.

In diesen Bundesländern ist das Medizinrechts-Beratungsnetz bereits in Betrieb:

  • Schleswig-Holstein
  • Bremen
  • Brandenburg
  • Hamburg
  • Berlin
  • Nordrhein-Westfalen
  • Niedersachsen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Hessen
  • NEU: Sachsen
  • NEU: Sachsen-Anhalt
  • NEU: Thüringen

Das Beratungsnetz wird schrittweise bundesweit ausgebaut.

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