Bedarfsplanung: 1.000 neue Zulassungsmöglichkeiten für Hausärzte

Vortrag von Josef Hecken auf dem 14. Deutschen Medizinrechtstag

Durch die aktuelle Bedarfsplanung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) können im Vergleich zum derzeitigen Stand ca. 1.000 neue Zulassungsmöglichkeiten für Hausärzte ausgewiesen werden. Darauf hat Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des G-BA, bei seinem Vortrag auf dem 14. Deutschen Medizinrechtstag in Berlin hingewiesen.

„Die zukünftige Bedarfsplanung hat drei Ebenen“, so Hecken. „Auf Bundesebene wird die Bedarfsplanungs-Richtlinie festgelegt, mit beispielsweise zentralen Vorgaben zu den Verhältniszahlen. Auf regionaler Ebene kann durch Beschluss des Landesausschusses von den Bundesvorgaben abgewichen werden, um regionale Besonderheiten besser zu berücksichtigen. Schließlich erlaubt auf lokaler Ebene der Sonderbedarf, besonderen regionalen Erfordernissen besser Rechnung zu tragen.“

Zusätzliche Niederlassungen werden vor allem im ländlichen Raum ermöglicht, um einer Unterversorgung entgegenzuwirken. Dafür hat der G-BA die Planungsregionen bei Hausärzten verkleinert.

Auf dem Deutschen Medizinrechtstag treffen sich Medizinrechtsanwälte, Ärzte und andere Akteure der Gesundheitsbranche zu Vorträgen und anschließender Diskussion. Veranstalter der jährlichen Tagung ist der Medizinrechtsanwälte e.V.

Fotos vom 14. Deutschen Medizinrechtstatag

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Berlin, 6. September 2013

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