Anzeigen- und PR-Verkäufer bestürmen Ärzte

„Medizin ist keine Ware wie Brot und Seife“
Kostenlose juristische Erstberatung für Ärzte und Zahnärzte

Anzeigenvertreter und PR-Agenturen bieten derzeit Ärzten und Zahnärzten verstärkt Werbemaßnahmen an. Auslöser ist die vermeintliche Liberalisierung des Werbeverbotes für Ärzte. Beispielsweise empfiehlt sogar die Hamburgische Handelskammer den PR-Agenturen, sich verstärkt um Ärzte als Kunden zu bemühen.

„Die Änderungen der Normen vollziehen sich nur in kleinen Schritten“, stellt Dr. Peter Müller von der Stiftung Gesundheit fest. Unverändert müssen Ärzte eine Vielzahl bindender Regeln einhalten, so das Gesetz gegen Unlauteren Wettbewerb (UWG), das Heilmittelwerbegesetz (HWG), das Teledienstegesetz (TDG) und selbstverständlich das ärztliche beziehungsweise zahnärztliche Berufsrecht.

Müller empfiehlt deshalb, bei der Auswahl von Marketing-Dienstleistern auf die Kompetenz im Gesundheitswesen zu achten: „Denn rechtlich wie ethisch ist Medizin keine Ware wie Brot und Seife.“

Als Orientierungshilfe für Ärzte bietet das Medizinrechts-Beratungsnetz eine kostenlose juristische Erstberatung auch in Sachen Marketing.

Das Medizinrechts-Beratungsnetz ist eine gemeinsame Einrichtung von Stiftung Gesundheit und dem Medizinrechtsanwälte e.V. Ärzte wie Patienten erhalten bei diesem Service auf Wunsch eine kostenlose juristische Erstberatung in Medizinrecht, Sozialrecht beziehungsweise berufsrechtlichen Fragen durch die Vertrauensanwälte der Stiftung Gesundheit.

Beratungsscheine können unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 0 73 24 83 angefordert werden. Weitere Informationen zum Medizinrechts-Beratungsnetz sowie das Verzeichnis der Vertrauensanwälte finden Sie auf der Internetseite des Medizinrechts-Beratungsnetzes.

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