Ärzte sind mit dem rechtlichen Rahmen ihrer Arbeit gut vertraut

Die niedergelassenen Ärzte in Deutschland fühlen sich mehrheitlich mit den Vorschriften zur Weiterbildung wie auch bei den Grundlagen der Privatabrechnung gut vertraut: 91,5 respektive 86,5 Prozent der befragten Ärzte geben an, sich mit dieser Materie gut oder gar sehr gut auszukennen. Informationsbedarf bestehe allerdings bei den geplanten Qualitätsstandards sowie den aktuellen Datenschutzanforderungen.

Das geht aus der Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit“ hervor. Im Rahmen dieser Untersuchung der Stiftung Gesundheit und des Marktforschungsunternehmens GfK wurden knapp 8.000 Ärzte sämtlicher Fachrichtungen unter anderem zu den Themen Privatabrechnungen bei Kassenpatienten, Auftreten eines Behandlungsfehlers und aktuelle Datenschutzanforderungen befragt.

Die Studie belegt zudem, dass die immer wieder aufkeimende öffentliche, meist boulevardeske Diskussion um Behandlungsfehler ein unrealistisches Bild zeichnet: Denn 42 Prozent der Ärzte benötigten diesbezüglich noch nie Rechtsbeistand. Für einen juristischen Rat wenden sich die meisten Ärzte direkt an einen Rechtsanwalt (36 Prozent) oder an ihre Ärztekammer (33 Prozent).

Die Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit“ wird Dr. Peter Müller ausführlich auf dem 6. Deutschen Medizinrechtstag am 23. September 2005 in Köln vorstellen.

► Zurück zur Übersicht der Presse-Informationen